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Schulprojekt – Volksschule Stiftgasse

„Lässig Sammeln statt uncool Wegwerfen“ – SchülerInnen der VS Stiftgasse wissen, wie es richtig geht

Vom 19. bis 21. November 2018 fanden in der Volkschule Stiftgasse in Wien drei Schulprojekttage zum Thema „Richtige Sammlung von Elektroaltgeräten und Altbatterien“ statt. Diese Initiative wurde von der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH in Kooperation mit der MA 48 ins Leben gerufen und auch von Herrn KR Roth von der Firma Saubermacher unterstützt. Die SchülerInnen konnten sich drei Tage lang in Schulworkshops über die korrekte Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten und Altbatterien/Akkus informieren. Bei diesem Projekt wurde der von der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle entwickelte EAG- und Altbatterien-Schulkoffer mit wertvollen Unterrichtsmaterialien bei den Workshops mit den SchülerInnen verwendet.

Umweltpädagogisches Schulprojekt

„Gleich zu Beginn haben wir in einem spannenden Workshop gelernt, dass ein Handy neben Kupfer sogar Gold enthält und dass man alte Elektrogeräte nicht in den Restmüll werfen darf“, schilderten begeisterte SchülerInnen ihre Eindrücke von einem der zahlreichen Workshops. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Elektroaltgeräte- und Altbatterien-Schulkoffer, den die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle 2014 gemeinsam mit Österreichs AbfallberaterInnen entwickelt hat. 160 dieser EAK-Schulkoffer sind bei den Workshops der AbfallberaterInnen in ganz Österreich im Einsatz. Weitere 30 Stück können von Schulen bei den Pädagogischen Hochschulen gratis ausgeliehen werden. Der Schulkoffer enthält neben altersgerechten, anschaulichen Lehrmaterialien auch Proben von geshredderten Metallen und Kunststoffen Das Erstaunen der SchülerInnen war auch groß, als der/die AbfallberaterIn erklärte, dass eine Tonne alter Mobiltelefone bis zu 50 Mal mehr Gold als eine Tonne Golderz enthält und eine Waschmaschine u.a. zu rund 60 Prozent aus Eisen, 11 Prozent aus Kunststoff, 5 Prozent Glas und 3 Prozent Nichteisenmetallen wie Kupfer oder Aluminium besteht. Allesamt wertvolle Metalle, die recycelt werden können. „Umso wichtiger ist es, dass Elektroaltgeräte und alte Batterien bei den über 2.000 kommunalen Sammelstellen des Landes zur fach- und umweltgerechten Entsorgung abgegeben und keinesfalls illegalen Sammlern mitgegeben werden“, bestärkte Mag. Elisabeth Giehser, Geschäftsführerin der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle die Ausführungen der Kinder.

Tolles Ergebnis bei der Handy-Sammlung

Highlight der Projekttage bildete die speziell für die Schule organisierte Sammlung für Handys. Dafür stellte die MA 48 der Schule die erforderlichen Sammelgebinde und geschultes Personal zur Verfügung. SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen konnten an diesem Tag ihre alten Mobiltelefone abgeben. Und die Sammelaktion war mit einem Sammelergebnis von mehr als 500 Mobiltelefonen ein voller Erfolg! Hochgerechnet auf die Schülerzahlen hat jede/r SchülerIn zwei Geräte gesammelt. Die drei Siegerklassen, die die meisten Handys abgaben, wurden von der EAK und von Herrn KR Roth von der Firma Saubermacher mit insgesamt 500 Euro Siegerprämie für die Klassenkasse belohnt. Als Siegerklassen ging auf Platz 1 die 2b mit 114 Handys, auf Platz 2 die 3c mit 91 Handys auf Platz 3 die 2a mit 80 Mobiltelefonen hervor.
Die stellvertretende Bezirksvorsteherin Isabelle Uhl war bei der Preisverleihung dabei und lobte das Engagement der Schule sowie der EAK und betonte, dass im Bezirk Neubau umweltbewusstes Handeln wie Mülltrennung und Müllvermeidung einen großen Stellenwert einnimmt. „Das Bewusstsein über die Abgabe und Sammlung ist schon im Schulalter von so großer Wichtigkeit und es ist erfreulich, wenn Kinder schon so früh wie möglich nachhaltiges Verhalten nicht nur theoretisch lernen, sondern auch praktisch leben, so Uhl.
„Wir möchten mit diesem mehrtägigen Umweltprojekt unsere SchülerInnen auf die Wichtigkeit des richtigen Sammelns von Altgeräten und Altbatterien aufmerksam machen“, sagte Frau Dir. Strouhal.

Der Spaß kommt nicht zu kurz

Fachlich betreut und durchgeführt wurden die zahlreichen Workshops von AbfallberaterInnen der MA 48. „Das Spannende an diesem dreitägigen Projekt ist die Vernetzung der einzelnen Workshops“, beschrieb Susanne Fallmann, die Leiterin der Abfallberatung der MA 48 die besonderen Herausforderungen und Chancen des Projektes. „Diese bunte Mischung macht es aus, um die SchülerInnen auch nachhaltig für die getrennte Sammlung von alten Elektroaltgeräten und alten Batterien zu begeistern“, so Frau Fallmann.

 

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