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Elektrogrossgeräte

Allgemeines

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Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen bestehen zu 65% aus Eisen-Metallen die recycelt werden können

In der Sammel- und Behandlungskategorie Elektrogroßgeräte mit einer Kantenlänge von mindestens 50cm sind vor allem folgende Geräte vorhanden:
Waschmaschinen, Geschirrspüler, E-Herde, Heizgeräte, Radiatoren, IT- & T- Geräte (z.B. PCs), Beleuchtungskörper, Werkzeuge, Spiel- Sport- und Freizeitgeräte, Medizinische Geräte.

Wiedergewinnung von Rohstoffen

Elektrogroßgeräte bestehen vor allem aus den Outputfraktionen Eisen- und Nicht-Eisen-Metalle (Fe- und NE- Metalle) und Kunststoffe (KST). Die Recyclingprozesse zur Wiedergewinnung der einzelnen Fraktionen werden unter den jeweiligen Punkten beschrieben.
In der folgenden Tabelle werden Richtwerte für die Anteile der Outputfraktionen aus der Behandlung von Elektrogroßgeräten dargestellt:

Elektrogroßgeräte Masse [t] Anteil [%]
Eisen-Metalle 12.418 65,0
Nicht-Eisen-Metalle 1.719 9,0
Kunststoffe 4.967 26,0
Gesamt 19.104 100,00

Schadstoffentfrachtung

Outputfraktionen bei der Verwertung von Elektrogroßgeräten

Elektrogroßgeräte werden an der Sammelstelle, bei einem Demontagebetrieb oder der Behandlungsanlage schadstoffentfrachtet.
Dabei müssen alle Bauteile, die gefährliche Substanzen enthalten oder enthalten könnten, entfernt werden. Bei den klassischen Haushaltsgeräten (Waschmaschine, Geschirrspüler, etc.) werden z. B. die Kondensatoren und Quecksilberschalter entfernt. Aus allen Geräten werden Leiterplatten und Batterien entfernt, Ölradiatoren werden entleert. Asbesthaltige Geräte (mobile, nicht eingebaute Nachtspeicheröfen) werden abgetrennt und an spezielle, ausdrücklich für die Behandlung asbesthaltiger Geräte befugte Behandlungsunternehmen weitergeleitet. Die Demontage eingebauter Nachtspeicheröfen muss von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden, das genau über das Vorkommen und die Lage der gefährlichen Bauteile und Substanzen in den Geräten informiert ist.
Die gefährlichen Bauteile und Substanzen müssen gesondert gelagert und behandelt werden, um zu gewährleisten, dass keine gesundheits- oder umweltgefährdenden Stoffe freigesetzt werden. Bei ordnungsgemäßer Behandlung in Behandlungsanlagen für Gefährliche Abfälle kann eine Gesundheits- und Umweltgefährdung weitgehend ausgeschlossen werden.